Hamburg (dpa/lno) –
Mehrere Hundert Beschäftigte der Stadt Hamburg haben sich an einem Warnstreik beteiligt und sind vor das Rathaus gezogen. Aufgerufen hatte der Beamtenbund dbb, der in der laufenden Tarifrunde des öffentlichen Diensts der Länder wie die Gewerkschaft Verdi sieben Prozent – zumindest aber 300 Euro – mehr verlangt.
Laut dem Hamburger dbb-Vorsitzenden Thomas Treff versammelten sich am Vormittag rund 800 Menschen am Hauptbahnhof – vor allem Mitarbeiter der Bezirksverwaltungen und Angestellte der Polizei. Die Polizei berichtete von 600 Teilnehmern.
Nach der Kundgebung auf dem Heidi-Kabel-Platz führte ein Demonstrationszug zum Rathausmarkt, wo 500 Klappstühle aufgestellt waren. «Jeder Stuhl steht für zehn unbesetzte Stellen in der Hamburger Verwaltung», sagte Treff. Er forderte, die Beschäftigung bei der Stadt attraktiver zu machen. Dafür brauche es auch mehr Geld.
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