Neumünster (dpa/lno) –
Die FDP Schleswig-Holstein hat ihren Landesvorsitzenden Christopher Vogt zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gewählt. Bei der Landesvertreterversammlung der Liberalen in Neumünster erhielt Vogt 186 von 197 Delegiertenstimmen. Das sind 94,42 Prozent.
«Wir wollen nicht nur mit einem starken Ergebnis in den Landtag einziehen, wir wollen, wenn es passt, wieder Regierungsverantwortung übernehmen», sagte Vogt in seiner Bewerbungsrede. Man wolle den Grünen nach 23 Jahren in der Regierung eine Pause in der Opposition gönnen.
Vogt will «bundesweites Comeback»
Nach den jüngsten Wahlniederlagen will die Partei wieder in die Offensive kommen. Zum Auftakt der Landesvertreterversammlung in Neumünster rief der Landesvorsitzende Christopher Vogt die Liberalen dazu auf, die Voraussetzungen für ein «bundesweites Comeback» der Partei zu schaffen.
An Ostern habe sich Wolfgang Kubicki entschieden, für den Bundesvorsitz zu kandidieren – seitdem sei wieder «Stimmung in der Bude», erklärte Vogt. «Die FDP lebt, ist äußerst lebendig», betonte der 42-Jährige.
Bei der letzten Landtagswahl 2022 erreichte die FDP ein Ergebnis von 6,4 Prozent. Von 2017 bis 2022 war die Partei Teil der sogenannten Jamaika-Koalition bestehend aus CDU, Grünen und FDP.
© dpa-infocom, dpa:260613-930-217620/3








