Viele geförderte Wohnungen – weniger Neubau

In Hamburg sind im vergangenen Jahr so viele Wohnungen mit Sozialbindungen bewilligt worden wie seit den 1990er-Jahren nicht mehr. (Archivbild)  Axel Heimken/dpa
In Hamburg sind im vergangenen Jahr so viele Wohnungen mit Sozialbindungen bewilligt worden wie seit den 1990er-Jahren nicht mehr. (Archivbild) Axel Heimken/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

In Hamburg ist im vergangenen Jahr der Bau von 2.742 neuen Wohnungen mit staatlicher Förderung und Sozialbindung bewilligt worden. Das waren 350 oder knapp zwölf Prozent weniger als im Vorjahr, wie aus der von Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD) nach der Senatssitzung im Rathaus vorgelegten Bilanz zur Hamburger Wohnraumförderung hervorgeht. 

Die Zahl der Mietpreis- oder Belegungsbindungen, die durch geförderte Sanierungen von Bestandswohnungen entstanden, nahm um knapp 1.000 auf 1.625 zu. Zudem wurden den Angaben zufolge 2.002 Sozialwohnungen durch eine Bindungsverlängerung oder den Ankauf von Belegungsbindungen im Bestand gehalten – knapp 200 mehr als 2024. 

Pein: Hamburg bei gefördertem Wohnen bundesweit Spitze

Angesichts einer Förderungsbewilligung für insgesamt 6.369 Wohnungen mit Sozialbindungen sprach Pein von einem «Rekordergebnis, wie wir es seit über 25 Jahren nicht mehr erreicht haben». 

Hamburg bleibe im Bundesvergleich Spitzenreiter bei der Förderung von Neubau und Modernisierung. «Damit sichern wir bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen und stärken den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.»

© dpa-infocom, dpa:260127-930-603832/1

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