Hude (dpa/lni) –
In einer Unterkunft für Geflüchtete in Hude (Landkreis Oldenburg) ist ein Mann bei einem Messerangriff lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei eskalierte am Vormittag ein Streit zwischen zwei Bewohnern der Unterkunft.
Demnach gerieten ein 40-Jähriger und ein 66-Jähriger zunächst verbal aneinander. Im weiteren Verlauf soll der Jüngere ein Messer ergriffen und mehrfach auf den älteren Mann eingestochen haben. Zeugen seien dem Verletzten zu Hilfe gekommen. Daraufhin habe der Angreifer von ihm abgelassen, teilte die Polizei mit.
Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags
Der 66-Jährige erlitt nach Polizeiangaben schwerste Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ordnete bei dem 40-Jährigen die Entnahme einer Blutprobe an.
Zudem werde geprüft, ob ein Haftbefehl beantragt wird. Der Mann sei vorläufig festgenommen worden und solle in diesem Fall am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.
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