Mann stirbt vor Haftbefehl im Amtsgericht Oldenburg

Ein Mann stirbt unerwartet im Amtsgericht Oldenburg. Eine Skulptur der Justitia hängt an einer Säule an dessen Eingang. (Symbolbild) Izabela Mittwollen/dpa
Ein Mann stirbt unerwartet im Amtsgericht Oldenburg. Eine Skulptur der Justitia hängt an einer Säule an dessen Eingang. (Symbolbild) Izabela Mittwollen/dpa

Oldenburg (dpa/lni) –

Ein 40 Jahre alter Mann ist in Oldenburg während einer Vorführung zum Amtsgericht gestorben. Der Mann sei am Dienstagvormittag zur Verkündung eines Untersuchungshaftbefehls wegen des Verdachts des schweren Raubes gebracht worden, teilte die Polizei mit.

Obduktion ergab keine Hinweise auf Gewalteinwirkung

Kurz nach dem Betreten des Gerichtsgebäudes sei der Oldenburger zusammengebrochen und habe reanimiert werden müssen. Ein Notarzt habe jedoch nur noch den Tod feststellen können.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Oldenburg ergab eine Obduktion am Mittwoch keine Hinweise auf Gewalteinwirkung. Zur weiteren Klärung der Todesursache sei ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben worden. Dessen Ergebnis stehe noch aus.

Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet

Bei dem derzeitigen Ermittlungsstand sehe die Staatsanwaltschaft kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der eingesetzten Polizeibeamten. Wie in solchen Fällen üblich sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta.

© dpa-infocom, dpa:260114-930-544501/1

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