Hamburg (dpa/lno) –
Hamburgs rund 270.000 Schülerinnen und Schüler müssen trotz des Warnstreiks bei der Hochbahn und bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) am Montag in die Schule kommen. «An Hamburgs Schulen findet am Montag regulärer Präsenzunterricht statt», sagte ein Sprecher der Schulbehörde der Deutschen Presse-Agentur.
Die Streikankündigung sei am vergangenen Freitag so rechtzeitig gekommen, «dass die Familien entsprechend planen können, das heißt gegebenenfalls Alternativen für den Schulweg und mehr Zeit einplanen». Wie immer gelte, dass Eltern ihr Kind vom Schulbesuch dann abmelden können, wenn der Schulweg ihres Kindes objektiv unzumutbar oder die Schule de facto nicht erreichbar sei.
Wegen des von der Gewerkschaft Verdi angekündigte Warnstreiks rechnen sowohl die Hochbahn als auch die VHH nach eigenen Angaben nicht damit, am Montag den Bus- und U-Bahn-Betrieb in Hamburg aufnehmen zu können. Fahrgäste seien gebeten, auf nicht erforderliche Fahrten zu verzichten und gegebenenfalls auf andere Verkehrsangebote auszuweichen. Von dem 24-stündigen Warnstreik nicht betroffen seien die S-Bahn und die Hadag-Fähren.
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