Flensburg (dpa/lno) –
Wegen zwei ins Eis auf einem Teich geritzten Hakenkreuzen an der Europa-Universität Flensburg ermittelt der Staatsschutz gegen drei jugendliche Tatverdächtige. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft davon aus, dass den 14-Jährigen die Tragweite ihres Handelns offenbar nicht bewusst war, wie die Polizei berichtete. Diese hätten den Vorfall vom Dienstag nicht mit dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar in Verbindung gebracht.
Mehrere Versuche, die verfassungswidrigen Kennzeichen durch die Polizei zu entfernen, blieben den Angaben zufolge erfolglos. Deshalb zogen Einsatzkräfte die Feuerwehr und das Technische Betriebszentrum hinzu. Gegen die Jugendlichen hat die Staatsanwaltschaft Flensburg ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.
© dpa-infocom, dpa:260129-930-612669/1








