Hannover (dpa) –
Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben ihre Champions-League-Ambitionen unterstrichen und gleichzeitig die Ergebniskrise der TSV Hannover-Burgdorf verschärft. Die SG entschied das Nordduell vor 9.100 Zuschauern in der niedersächsischen Landeshauptstadt mit 35:32 (18:13) für sich. Für die «Recken» war es die bereits sechste Niederlage in Serie. Johannes Golla war mit elf Toren bester Werfer der Gäste. Für die TSV war der frühere Flensburger August Pedersen ebenfalls elfmal erfolgreich.
Hannover tat sich einmal mehr sehr schwer, in die Partie zu kommen. So übernahm die SG das Kommando und lag beim 17:12 durch Lasse Møller in der 27. Minute erstmals mit fünf Treffern in Führung. Die Gastgeber konnten sich bei Torhüter Joel Birlehm und dessen Paraden bedanken, dass der Rückstand zur Pause nicht noch größer war.
Flensburg nutzt seine Chancen konsequenter
In der zweiten Hälfte kam Hannover mehrmals auf drei Treffer heran. Zu mehr reichte es nicht, da die SG ihre Chancen konsequenter nutzte und auch weniger Fehler machte. Mit dem letzten Treffer der Partie sorgte TSV-Spielmacher Leif Tissier dann noch für ein annehmbares Resultat.
Sollten sich die Flensburger im Playoff-Rückspiel der European League am Dienstag (18.45 Uhr/Dyn) gegen den dänischen Club Skanderborg-Aarhus durchsetzen, gibt es im Viertelfinale am 28. April und 5. Mai die beiden nächsten Duelle mit Hannover. Das Hinspiel in Dänemark hatten die Schleswig-Holsteiner 38:32 gewonnen.
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