Essen (dpa/lni) –
Im Landkreis Cloppenburg ist in einer Entenhaltung die für Geflügel hochansteckende Geflügelpest festgestellt worden. Der Ausbruch mit dem Erreger H5N1 sei in dem Betrieb in der Gemeinde Essen amtlich vom Friedrich-Loeffler-Institut festgestellt worden, teilte der Landkreis mit. Der Bestand mit 12.400 sechs Tage alten Enten sei tierschutzgerecht getötet worden.
Der Landkreis legte rings um den Ausbruchsbetrieb eine Schutz- und eine Überwachungszone fest. Die Überwachungszone hat einen Radius von zehn Kilometern um den Seuchenbestand. Darin sind unter anderem Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte und ähnliche Veranstaltungen verboten.
Mit diesem neuen Fall wurde der Kreisverwaltung zufolge seit vergangenem Oktober auf 34 Betrieben im Landkreis der Ausbruch der Geflügelpest festgestellt. Davon waren insgesamt rund 362.000 Puten, 36.500 Masthähnchen und rund 17.700 Enten betroffen.
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