Kiel (dpa/lno) –
Aus Sicht von Ministerpräsident Daniel Günther wäre eine Austragung der olympischen Segelwettbewerbe in Schleswig-Holstein ein riesiger Gewinn für das Land. Eine Austragung der Olympischen Spiele würde Tourismus und Wirtschaft im Norden stärken, sagte der CDU-Politiker. «Unser Vorteil mit dem Standpunkt Kiel ist, dass hier schon sehr viel Know-how, Logistik und Infrastruktur für die Ausrichtung großer Sportereignisse und Volksfeste vorhanden sind.»
Zudem würden Millionen Menschen live oder vor dem Fernseher ein weltoffenes Bundesland als Gastgeber erleben, bei dem unterschiedliche Nationen friedlich um Medaillen kämpften. Günther betonte: «In der heutigen Welt ist das besonders wichtig und hat aus meiner Sicht auch eine Wirkung darauf, wie sich die Welt insgesamt entwickelt.»
Am kommenden Sonntag dürfen laut Innenministerin Magdalena Finke (CDU) die Bürgerinnen und Bürger von Kiel entscheiden, ob ihre Stadt gemeinsam mit einem deutschen Hauptaustragungsort Sportarten wie Segeln, Freiwasserschwimmen oder Handball ausrichtet. Dazu können sie am 19. April ihre Stimme abgeben oder auch schon vorher per Briefwahl oder direkt in einem Sofortabstimmungsbüro abstimmen.
Die finale Entscheidung über den deutschen Bewerber soll auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September getroffen werden.
© dpa-infocom, dpa:260416-930-950829/1








