Hamburg (dpa/lno) –
Die Nutzer von Kanus, Tret- und Ruderbooten können sich freuen: Die Bootsverleiher in der Hansestadt gehen mit stabilen Preisen in die neue Saison. «Wir haben die Preise so gelassen. Es soll ja erschwinglich bleiben», sagte Marion Meier von Paddel Meier im Stadtteil Kirchwerder der Deutschen Presse-Agentur.
Auch Marc Sämann von Bobby Reich an der Außenalster vermeldete: «Die Preise sind stabil geblieben.» Ein Kanu für zwei Personen kann für 19 Euro die Stunde gemietet werden, für drei Personen liegt der Preis bei 20 Euro pro Stunde und Boot.
Bei der am Osterbekkanal gelegenen Bootsvermietung Dornheim sind die Preise laut Auskunft des Prokuristen Arne Kübitz dagegen «geringfügig teurer» geworden. Für das sogenannte Hamburger Kanu, in dem fünf bis sechs Personen Platz finden, werden statt 20 nun 21 Euro in der Stunde fällig.
Gondelfahrt oder Müllsammeln als besondere Angebote
Dornheim bietet auch an, sich mit einer original venezianischen Gondel über die Alster und Hamburgs Kanäle fahren zu lassen. Das 10,98 Meter lange, 1,42 Meter breite und 500 Kilogramm schwere, außergewöhnliche Boot wird von einem Gondoliere oder einer Gondoliera voranbewegt. Dieser Service bedarf aber einer vorzeitigen Anmeldung.
Wer Freizeitspaß und Umweltschutz miteinander verbinden will, kann sich ein sogenanntes GreenKayak mieten. Bei diesem Angebot, das unter anderem bei der Bootsvermietung Dornheim und bei Paddel Meier angeboten wird, ist das Mieten des Bootes kostenlos – vorausgesetzt, dass während der Fahrt Müll eingesammelt wird.
Nach Angaben der Umweltbehörde wurden im vergangenen bei 2.014 Anmietungen mehr als zwei Tonnen Müll gesammelt. In diesem Jahr startet das Angebot erst Anfang Juni, da auf die Brutzeit der ansässigen Vögel Rücksicht genommen werden soll. Auch hier müssen sich Interessenten vorher anmelden.
Ab 2030 drohen Einschränkungen für Freizeit-Kapitäne
Wegen des Baus der neuen U-Bahnlinie 5 drohen den Freizeit-Kapitänen in der Zukunft aber Einschränkungen. Nach dem aktuellen Planungsstand muss der Goldbekkanal nach Auskunft der Umweltbehörde im Bereich der Baugrube ab Anfang der 2030er-Jahre für etwa eineinhalb Jahre gesperrt werden. In dieser Zeit ist der Kanal für Wassersportaktivitäten nicht passierbar. Es werden dadurch allerdings keine anderen Kanalbereiche abgeschnitten, da über den Barmbeker Stichkanal und Osterbekkanal eine Umleitungsmöglichkeit gegeben ist.
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