Strom bleibt teuer – trotz immer mehr erneuerbarer Energie. Besonders in Norddeutschland, etwa in Schleswig-Holstein, drehen sich die Windräder auf Hochtouren. Hier wird mehr Strom produziert, als vor Ort verbraucht werden kann. Doch der Transport nach Süden, wo Industrie und Millionen Haushalte besonders viel Energie benötigen, stößt an Grenzen – das Netz ist oft überlastet. Eine Lösung ist möglich: Deutschland könnte künftig in verschiedene Strompreiszonen aufgeteilt werden. Im Norden würde Strom günstiger – dort, wo viel Windkraft entsteht. Im Süden dagegen teurer, wo der Bedarf hoch, aber das Angebot knapp ist.
Über die Idee unterschiedlicher Strompreiszonen hat SAT.1 REGIONAL-Reporter Niels Döring-Just mit Marcus Hrach vom Landesverband Erneuerbare Energien SH gesprochen.
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