Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung im Hamburger Bezirk Bergedorf ist seit Jahren teilweise nicht zugänglich. Der Grund: Im Boden wurde Dioxin gefunden. Die Belastung geht mutmaßlich auf den Böhringer-Giftmüllskandal der 1980er-Jahre zurück. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde auf dem Transportweg zwischen dem damaligen Chemiewerk und einer Deponie kontaminiertes Material verloren oder illegal entsorgt.
Der Böhringer-Konzern beteiligt sich auf freiwilliger Basis an den Sanierungskosten und übernimmt knapp die Hälfte der Ausgaben. Ende kommenden Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann soll die Boberger Niederung wieder vollständig für Besucher:innen zugänglich sein.












