Kiel (dpa/lno) –
Rund 19 Millionen Euro hat der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV) im Winter für rutschfeste Straßen und Radwege ausgegeben – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Häufige Temperaturwechsel um den Gefrierpunkt, zahlreiche leichte Schneefälle sowie regional wiederkehrende starke Schneeverwehungen haben die Beschäftigten der Straßenmeistereien stark gefordert, wie der Landesbetrieb berichtete. Im Winter zuvor hatten die Kosten 7,4 Millionen Euro betragen.
«Über 520 unserer Straßenwärterinnen und Straßenwärter sowie externe Helfende haben in der vergangenen Wintersaison die Verkehrsteilnehmenden in Schleswig-Holstein gewohnt gut durchs Land gebracht», erklärte Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU). Die Leiterin des Betriebsdiensts, Susan Müller, sprach von einer guten Teamleistung und wies auf spezielle Herausforderungen, Streiks und kurzfristige Lieferengpässe beim Streusalz hin.
Mehr als doppelt so viel Arbeit
Nach Angaben des Landesbetriebs wurden gut 39.800 Tonnen Salz (2024/2025: 15.700) und rund 7.500 Tonnen Salzsole (5.700) auf Straßen und Radwegen ausgebracht. Dafür fielen 50.183 Arbeitsstunden an (15.135).
99 Fahrzeuge des Landesbetriebs und 171 privater Anbieter waren im Einsatz. Die Materialkosten für Salz und Salzsole beliefen sich auf rund 4,4 Millionen Euro. Der Einsatz von Streufahrzeugen und Geräten schlug mit weiteren Betriebskosten mit 7,5 Millionen Euro zu Buche. Die Arbeitsstunden haben einen Wert von 2,3 Millionen Euro. Fremdfirmen erhielten 4,6 Millionen Euro.
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