Stuttgart (dpa) –
Für Werder-Trainer Daniel Thioune geht es im Saison-Schlussspurt der Fußball-Bundesliga auch um seine eigene Zukunft. Wie der Coach nach dem 1:1 (1:0) beim VfB Stuttgart bestätigte, darf er im Falle des Klassenerhalts bei Werder Bremen weitermachen.
«Ich bin gekommen, um zu bleiben. Mein Vertrag ist so ausgerichtet, dass ich im Erfolgsfall am 1.7. auch noch am Spielfeld stehen darf», sagte der 51-Jährige bei DAZN.
Zuvor hatte bereits der «Kicker» darüber berichtet, dass Thioune laut Sportchef Clemens Fritz bei einem Bremer Klassenverbleib Chefcoach bleiben werde. Anfang Februar war Thioune Nachfolger von Horst Steffen geworden, anfangs waren die Hanseaten mit ihm noch tiefer in die Krise gerutscht.
Heimspiel gegen Augsburg könnte entscheidend werden
Mit dem Remis beim DFB-Pokal-Finalisten und Champions-League-Aspiranten verschafften sich die Bremer am Sonntag Luft im Abstiegskampf und schoben sich vom 15. auf den 12. Rang vor.
Sechs Punkte liegen zwischen den Bremern und dem FC St. Pauli auf dem Relegationsrang. Ein Sieg gegen den FC Augsburg am Samstag könnte den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten.
«Wir sind noch nicht durch», warnte Thioune. «Wir müssen uns darauf fokussieren, dass wir zusehen, weiterhin so stabil zu sein.» Zum Saison-Abschluss warten dann noch die schwierigen Aufgaben in Hoffenheim und gegen Borussia Dortmund auf Werder.
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