Von Frost zu Frühling – ein Februar der Wetterextreme

Der Februar brachte Wetterkontraste mit sich, war aber bis auf die letzten Februar-Tage vor allem von hartnäckiger Kälte geprägt. (Archivbild) Lars Penning/dpa
Der Februar brachte Wetterkontraste mit sich, war aber bis auf die letzten Februar-Tage vor allem von hartnäckiger Kälte geprägt. (Archivbild) Lars Penning/dpa

Bremen/Hannover (dpa/lni) –

Zugleich blieb es vielerorts trüb und niederschlagsreich. Der Februar hat sich in Bremen und Niedersachsen überwiegend winterlich gezeigt, bevor zum Monatsende eine markante Milderung einsetzte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bestimmten zunächst zwei ausgeprägte Kältephasen das Bild, bis dann frühlingshafte Temperaturen einsetzten.

Ein Monat der Wetterkontraste

In Bremen lag die Durchschnittstemperatur im Februar bei 2,0 Grad und damit über dem Referenzwert von 1,4 Grad. Dennoch bestimmten winterliche Abschnitte über weite Strecken das Wettergeschehen. Besonders zu Monatsbeginn sowie erneut um die Monatsmitte sanken die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt. Am 15. Februar wurde mit minus 9,5 Grad der tiefste Wert des Monats gemessen. Erst in den letzten Februartagen setzte eine spürbare Erwärmung ein, die am 26. Februar mit 16,0 Grad ihren Höhepunkt erreichte.

Auch in Niedersachsen war der Monat zum Großteil winterlich geprägt. Die durchschnittliche Temperatur lag bei 2,1 Grad und damit über dem Durchschnittswert von 1,1 Grad. Nach verbreitet kalten Tagen zu Monatsbeginn folgte um die Monatsmitte eine weitere Frostphase. Besonders kalt wurde es am 19. Februar in Lüchow im Wendland mit minus 15,0 Grad. Auch hier setzte sich erst zum Monatsende mildere Luft durch, die im Süden des Landes Höchstwerte um 18 Grad brachte.

Viel Niederschlag, wenig Sonne

Mit rund 50 Litern Niederschlag pro Quadratmeter fiel in Bremen etwa ein Viertel mehr Regen als im klimatologischen Mittel. Gleichzeitig zeigte sich die Sonne nur selten: Rund 40 Sonnenstunden bedeuten ein deutliches Minus gegenüber dem vorherigen Durchschnitt von 68 Stunden Sonne.

Die Niederschlagsmenge summierte sich in Niedersachsen auf rund 55 Liter pro Quadratmeter und lag damit ebenfalls etwa 25 Prozent über dem Durchschnittswert der letzten Jahre. Die Sonnenscheindauer blieb hier mit rund 50 Stunden ebenso spürbar unter dem klimatologischen Mittel von 66 Stunden.

Insgesamt zeigt die Monatsbilanz einen Februar mit ausgeprägten Gegensätzen: längere frostige Abschnitte, trübe und feuchte Witterung – und zum Abschluss ein deutlicher Hauch von Frühling.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745673/1

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