Kiel (dpa/lno) –
Im kalten Januar haben Verbraucherinnen und Verbraucher in Schleswig-Holstein mehr geheizt als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung des Energiedienstleisters Techem hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Der Auswertung zufolge haben Schleswig-Holsteiner im Vergleich zum Januar des Vorjahres 6,9 Prozent mehr Energie verbraucht – etwa Erdgas, Fernwärme und Heizöl. Der Verbrauch ist damit in Schleswig-Holstein schwächer als im Bundesschnitt gestiegen. Deutschlandweit lag die Zunahme bei 12,6 Prozent.
Techem aus Eschborn bei Frankfurt hat nach eigenen Angaben Verbrauchsdaten von nahezu zwei Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ausgewertet. In Schleswig-Holstein gingen Daten aus 81.375 Wohnungen in die Berechnung ein.
Techem erwartet 4,7 Prozent höhere Kosten
Übergreifend über alle Energieträger rechnet Techem in Schleswig-Holstein mit einer Kostenzunahme von 4,7 Prozent. Bundesweit schätzt Techem diese auf 10,3 Prozent. Die Kosten hat das Unternehmen aus dem Verbrauch und den Jahresdurchschnittspreisen der Energieträger errechnet.
Dass die Kosten schwächer als der Verbrauch steigen, hängt laut Techem damit zusammen, dass die Energiepreise im Mittel gefallen sind.
Zuletzt hatten Berechnungen von Techem und dem Vergleichsportal Verivox ergeben, dass die Verbraucher schon im Gesamtjahr 2025 mit höheren Heizkosten rechnen müssen.
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