Landespolizei führt neuen Dienstausweis ein

Die auf der Vorderseiten integrierten Landeswappen und Polizeisterne ließen das jeweilige Land erkennen.  Felix Müschen/dpa
Die auf der Vorderseiten integrierten Landeswappen und Polizeisterne ließen das jeweilige Land erkennen. Felix Müschen/dpa

Kiel (dpa/lno) –

Schleswig-Holsteins Landespolizei führt einen neuen Dienstausweis ein. «Mit dem neuen Dienstausweis erhalten wir ein einheitliches, zeitgemäßes und fälschungssicheres Dokument für unsere Polizei», sagte Innenministerin Magdalena Finke (CDU) in Kiel. «So können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eindeutig identifiziert werden und die Bürgerinnen und Bürger können die Echtheit des Ausweises schnell und zuverlässig überprüfen.»

Der Dienstausweis der Landespolizei sei bundesweit vereinheitlicht. Im Rahmen einer Länderkooperation sei ein gemeinsames Grunddesign entwickelt worden, teilte das Innenministerium mit. Die auf der Vorderseiten integrierten Landeswappen und Polizeisterne ließen das jeweilige Land erkennen. Zudem könnten dank besserer Sichtbarkeit, Fälschungssicherheit und Barrierefreiheit können Bürgerinnen und Bürger die Sicherheitsmerkmale leicht prüfen und sicher sein, mit echten Polizisten zu tun zu haben.

So zeigt den Angaben nach auf der Vorderseite ein Hologramm den Polizeistern, der Ausweis enthält fühlbare Erhebungen, und das Foto des Beamten erscheint als Kippbild. Auf der Rückseite sei der Schriftzug «110» in optisch variabler Tinte gedruckt. Zusätzlich erleichtere die Brailleschrift mit dem Wort «Polizei» sehbehinderten Menschen die Identifikation.

Neue Funktionen durch Funk-Chip

Die neuen Polizeidienstausweise enthielten zudem einen Funk-Chip, der künftig verschiedene Funktionen ermöglicht. Laut Innenministerium kann der Chip Zugangsberechtigungen für Gebäude speichern, das Einloggen an technischen Geräten erleichtern und Berechtigungen für Zeiterfassungssysteme an polizeiliche Informationssysteme übermitteln. 

Ab sofort erhielten die rund 9.700 Angehörigen der Landespolizei schrittweise ihre neuen Ausweise. Die Übergangsphase ende am 1. März, danach verlieren die alten Ausweise ihre Gültigkeit.

© dpa-infocom, dpa:260205-930-647278/1

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