Frau in Hannover getötet – Ehemann unter Verdacht

Ein Tötungsdelikt beschäftigt die Polizei in Hannover seit dem Morgen. (Symbolbild) Lino Mirgeler/dpa
Ein Tötungsdelikt beschäftigt die Polizei in Hannover seit dem Morgen. (Symbolbild) Lino Mirgeler/dpa

Hannover (dpa/lni) –

Eine 42 Jahre alte Frau ist am Morgen in ihrer Wohnung im hannoverschen Stadtteil Groß-Buchholz gewaltsam ums Leben gekommen. Der 43-jährige Ehemann steht im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Einsatzkräfte fanden die Frau mit schweren Verletzungen, ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen, wie die Polizei mitteilte.

Ehemann schwer verletzt auf A2 gefunden

Der Ehemann sei geflüchtet und kurze Zeit später schwer verletzt auf der Autobahn 2 gefunden worden – zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Hämelerwald. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er versucht haben, sich das Leben zu nehmen.

Einem Sprecher zufolge hatte die Polizei am Morgen mehrere Notrufe erhalten, dass «dort ein verletzter Mann auf der Fahrbahn liegen würde.» Der Kriminaldauerdienst Hannover habe in der Wohnung Spuren gesichert und mit Zeugen gesprochen.

Polizei entdeckt Messer im Auto

Auf der Autobahn 2 entdeckte die Polizei im Wagen des 43-Jährigen ein Messer. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, ist nach Polizeiangaben Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ermittelt.

Zu den Hintergründen der Tat machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

© dpa-infocom, dpa:260116-930-555774/2

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