
Winterliche Temperaturen und eingefrorene Weichen sorgen für teils massive Störungen im Regionalbahnverkehr in Niedersachsen. Betroffen sind unter anderem Verbindungen von Metronom, Erixx und Enno. Fahrgäste müssen bis mindestens 14:00 Uhr mit Zugausfällen und teils erheblichen Verspätungen rechnen. Ein Busnotverkehr steht nach Angaben der Bahnunternehmen kaum zur Verfügung.
Einschränkungen bei Metronom
Besonders stark eingeschränkt ist der Verkehr auf der Metronom-Strecke zwischen Hamburg, Lüneburg und Uelzen (RE3/RB31). Ein regulärer Zugbetrieb sei dort derzeit praktisch nicht möglich, teilte das Unternehmen mit.
Auf der Verbindung Hamburg–Buchholz–Bremen (RE4/RB41) komme es bislang nur zu leichten Verspätungen, später seien jedoch ebenfalls stärkere Einschränkungen zu erwarten. Zwischen Uelzen, Celle und Hannover (RE3/RE2) verzögerten sich Züge teils um bis zu 30 Minuten.
Einschränkungen bei Erixx
Auch bei Erixx gibt es deutliche Auswirkungen: Auf der Strecke Braunschweig–Vienenburg (RB42/43) ist nach Unternehmensangaben kein regulärer Zugverkehr möglich. Die Verbindung Uelzen–Gifhorn–Braunschweig (RB47) werde lediglich im Zwei-Stunden-Takt bedient, zudem komme es zu größeren Verspätungen.
Starke Verzögerungen meldet Erixx auch für die Linie Hannover–Bad Harzburg (RE10). Dagegen verkehren die Züge zwischen Lüneburg und Dannenberg (RB32) planmäßig.
Einschränkungen bei Enno
Beim Enno ist die Strecke Hildesheim–Braunschweig (RE50) derzeit komplett gesperrt. Zwischen Braunschweig und Wolfsburg sowie auf der Verbindung Hannover–Gifhorn–Wolfsburg fahren die Züge laut Betreiber zwar regulär, allerdings mit leichten bis mittleren Verspätungen.
Auch der Busverkehr in vielen Regionen stark eingeschränkt
Die Unternehmen riefen Reisende dazu auf, sich vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanauskünften zu informieren und Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben. Wegen der Witterung sei auch der Busverkehr in vielen Regionen stark eingeschränkt oder eingestellt.
SAT.1 REGIONAL/dpa












