Osnabrück (dpa/lni) –
Nach Verkehrskontrollen zum «Car-Freitag» hat die Polizei im Einsatzgebiet im Raum Osnabrück zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt leiteten die Beamten sieben Strafverfahren und 144 Ordnungswidrigkeiten ein, wie die Polizei mitteilte.
Darunter waren vier Verfahren wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, zwei wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines wegen Manipulation an Wegstreckenzählern. Die meisten Verstöße betrafen unnötigen Lärm, zu hohe Geschwindigkeit und unzulässige technische Veränderungen an den Autos.
Seit Jahren machen Autotuner und -poser aus dem stillen, christlichen Karfreitag den «Car-Freitag» und treffen sich, um ihre Fahrzeuge zu präsentieren. In Bad Essen (Landkreis Osnabrück) kamen trotz fehlender Genehmigung mehrere Menschen mit ihren Autos an einer Tankstelle zusammen.
In Osnabrück selbst zählte die Polizei in der Spitze etwa 250 Fahrzeuge und rund 500 Menschen. Schaulustige verfolgten das Geschehen teilweise entlang der Straßen. Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 108 Fahrzeuge im Einsatzgebiet.
Wo die Treffen überwiegend friedlich waren
Auch im Landkreis Emsland und in der Grafschaft Bentheim kam es zu mehreren Zusammenkünften der Tuning-Szene. Die Polizei zieht eigenen Angaben zufolge insgesamt eine überwiegend ruhige Bilanz. Für die Treffen gab es demnach eigentlich keine Genehmigung, da es sich um einen stillen Feiertag handelt. Die Teilnehmerzahlen seien jedoch überschaubar gewesen, es kam nur vereinzelt zu Verstößen.
Auf der B70 zwischen Tinnen und Lathen (Landkreis Emsland) war etwa ein Autofahrer mit deutlich über 200 Kilometern pro Stunde (km/h) unterwegs, bei erlaubten 100 km/h.
Im Landkreis Leer versammelten sich in Hesel knapp 800 Fahrzeuge. Die Veranstaltung verlief laut Polizei insgesamt jedoch «ohne besondere Vorkommnisse».
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