Wikingeck-Sanierung abgeschlossen

Die Altlast Wikingeck galt als eine der größten in Schleswig-Holstein.  (Archivbild). Frank Molter/dpa
Die Altlast Wikingeck galt als eine der größten in Schleswig-Holstein. (Archivbild). Frank Molter/dpa

Schleswig (dpa/lno) –

Nach rund zwei Jahren Bauzeit und einer langen Vorbereitungsphase ist die Altlastensanierung am Wikingeck in Schleswig offiziell abgeschlossen. Die kontaminierten Böden seien land- wie wasserseitig vollständig ausgetauscht worden, teilte die Stadt Schleswig mit. «Die Gefahr für Mensch und Umwelt ist damit gebannt», hieß es in einer Mitteilung. Die Maßnahme sei zum Ende des vergangenen Jahres beendet und der Zeit- und Kostenplan eingehalten worden. 

Von dem Grundstück eines ehemaligen Gaswerks und einer Teer- und Dachpappenfabrik am Wikingeck waren seit Jahrzehnten giftige Stoffe wie Teeröle durch den kontaminierten Boden in die Schlei gelangt. Es war eines der größten bekannten Altlastenareale in Schleswig-Holstein. Im Oktober 2023 begannen die Sanierungsarbeiten. Die Gesamtkosten belaufen sich nach früheren Angaben auf rund 20 Millionen Euro. 

Neue Grünanlage und Parkplätze

«Mit dem Abschluss der Altlastensanierung ist ein lange belastetes Kapitel beendet. Die Wikinghalbinsel ist bereinigt und gewinnt nun sichtbar an Qualität», betonte Schleswigs Bürgermeister Jonas Kähler. Die Stadt begleite die Entwicklung des Areals mit ihrer Bauleitplanung. Ziel sei es, eine geordnete und qualitätsvolle Weiterentwicklung zu ermöglichen und Umweltbelange, Stadtbild und Nutzungsinteressen in Einklang zu bringen. 

Im Zuge der Wiederherstellung würden die Fahrbahn neu asphaltiert, Borde neu gesetzt und die Gehwege durchgängig neu gepflastert. Auf der Fläche neben der neuen Grünanlage sollen 22 öffentliche Parkplätze entstehen, die kostenfrei nutzbar seien. Aktuell ist am Wikingeck noch eine große Baustelle.

© dpa-infocom, dpa:260212-930-679737/1

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