Vollsperrung von A7 und Elbtunnel – Streik verschärft Lage

Die Autofahrer im Raum Hamburg erwartet von Freitagmorgen bis Montagabend eine besonders schwierige Verkehrslage in Hamburg. Bodo Marks/dpa
Die Autofahrer im Raum Hamburg erwartet von Freitagmorgen bis Montagabend eine besonders schwierige Verkehrslage in Hamburg. Bodo Marks/dpa

Hamburg (dpa) –

Wegen eines Warnstreiks in der Betriebszentrale des Elbtunnels müssen Autofahrer ab Freitagmorgen bis in die Nacht zum Dienstag mit größeren Behinderungen auf der A7 in Hamburg rechnen. Die seit längerem geplante Vollsperrung von Freitagabend bis Montagmorgen könne nicht verschoben werden, sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH Nord.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Autobahngesellschaft ab Freitag um 6.00 Uhr und für Montag ab 0.00 Uhr zu einer jeweils 24-stündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Laut einer Notdienstvereinbarung bedeutet das, dass im Elbtunnel nur zwei, statt der üblichen drei Fahrspuren je Richtung frei sind.

Am Freitagabend wird der Elbtunnel ab 22.00 Uhr wegen Bauarbeiten komplett dicht sein. Betroffen ist der Autobahnabschnitt zwischen Hamburg-Heimfeld und -Stellingen. Bis etwa 5.00 Uhr am Montag soll die Strecke wieder freigegeben werden. Wegen des erneuten Warnstreiks werden es dann aber wieder nur zwei von drei Spuren je Richtung im Elbtunnel sein.

Besonders gravierend werden die Auswirkungen für Großraum- und Schwertransporte sein, wie etwa die von Windkraftanlagen. Sie werden nach Angaben von Freitagabend bis Montagabend nicht über die Elbe kommen. Denn auch die Norderelbbrücke der A1 werde für die Spezialtransporte nicht passierbar sein, teilte Verdi mit. Über die A1 verläuft die Umleitung während der A7-Vollsperrung. Nach Angaben von Verdi soll sich der Warnstreik am Freitag und Montag auch auf die Lärmschutztunnel in Hamburg-Stellingen und -Schnelsen auswirken.

© dpa-infocom, dpa:260217-930-698612/1

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