Union-Coach Baumgart: «Glaskugel ist nicht mein Metier»

Steffen Baumgart steht vor seinem 50. Pflichtspiel als Union-Trainer. (Archivbild) Soeren Stache/dpa
Steffen Baumgart steht vor seinem 50. Pflichtspiel als Union-Trainer. (Archivbild) Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa) –

Von entscheidenden Wochen im Kampf um den Klassenerhalt wollte Trainer Steffen Baumgart nichts wissen. Auch wenn sein 1. FC Union Berlin in den kommenden Spieltagen mit dem FC St. Pauli, dem 1. FC Heidenheim und dem VfL Wolfsburg auf drei Teams trifft, die aktuell die letzten Plätze der Fußball-Bundesliga belegen.

«Um unser Ziel zu erreichen, musst du den nächsten Schritt machen. Und der nächste Schritt ist Pauli. Da muss ich nicht über Heidenheim oder Wolfsburg nachdenken», stellte Baumgart vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen die Hamburger klar. 

Nur zwei Siege aus zwölf Spielen

Durch lediglich zwei Siege aus den letzten zwölf Spielen hat Union einen Teil seines zuvor zweistelligen Punktepolsters auf die Abstiegsränge verspielt. Dennoch beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 – den aktuell der kommende Gegner belegt – weiterhin komfortable sieben Punkte.

«Es geht um den Klassenerhalt für beide Mannschaften. Für uns geht’s genauso darum wie Pauli – unabhängig davon, wie die Tabellensituation ist», befand Baumgart. Dazu, wie viele Punkte zum sicheren Klassenerhalt reichen könnten, wollte Baumgart keine Prognose wagen. «Das ist immer eine Diskussion, die unnötig ist. Glaskugel ist nicht mein Metier», sagte der 54-Jährige. 

Als Richtwert für den Klassenerhalt gilt im Fußball oft die 40-Punkte-Marke. Davon sind die Köpenicker derzeit noch neun Zähler entfernt. «Wir haben jetzt noch sieben Spiele. Da sind für alle Mannschaften 21 Punkte möglich. Wir werden nicht alle 21 Punkte holen», erklärte Baumgart.

© dpa-infocom, dpa:260403-930-903775/1

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