Hamburg (dpa) –
Noch hat der Hamburger SV drei Punkte Vorsprung auf den Nordrivalen Werder Bremen. Mit einem Sieg im brisanten Derby am Samstag (15.30 Uhr/Sky) könnte sich der Aufsteiger wohl schon aller Abstiegssorgen entledigen. Bei einer Niederlage ginge das Zittern beim HSV wieder los. Hamburgers Trainer Merlin Polzin freut sich auf die Partie im ausverkauften Weserstadion.
Merlin Polzin über:
DAS PERSONAL
Die große Frage ist: Wird Luka Vuskovic rechtzeitig fit? Der in dieser Saison so überragende Innenverteidiger konnte auch in dieser Woche wegen seiner Knieprellung bislang nicht mit dem Team trainieren. Dennoch hat Polzin den Einsatz des 19-Jährigen noch nicht abgehakt:
«Ich bleibe da optimistisch. Wir werden bis zur Abfahrt nach Bremen alles geben, dass er mit dabei ist. Die Saison geht auch nach dem Spiel am Samstag weiter. Wegen der Bedeutung des Spiels werden wir ein etwas höheres Risiko eingehen, aber es nicht ohne Sinn und Verstand machen.»
Fraglich ist zudem der Einsatz von Albert Sambi Lokonga, der nach wie vor über Oberschenkelprobleme klagt. Jean-Luc Dompé wird dagegen auf jeden Fall ausfallen.
DIE TAKTIK
«Es geht weniger um taktische Dinge oder einen Matchplan als eher um einfache Dinge im Angriff und in der Verteidigung. Sie werden versuchen, mit dem Stadion ein Feuer zu entfachen. Es wird wichtig sein, kühlen Kopf zu bewahren.»
DAS NORDDERBY
«Das ist ein Spiel, auf das man sich freut. Als Spieler und Trainer kann man es kaum erwarten, dass es am Samstag losgeht.»
DANIEL THIOUNE
«Ich betone es immer wieder gerne: Daniel war für mich ein ganz, ganz wichtiger Bestandteil in meiner Trainerlaufbahn. Es gibt nicht viel Cooleres, als sich in der Bundesliga gegenüberzustehen. In den 90 Minuten wollen beide Teams das Spiel gewinnen, aber ich kann trotzdem behaupten, dass in den 90 Minuten dennoch ein Freund auf der anderen Seite steht. Natürlich sind wir generell im Austausch, sind mit dem Umgang aber auch sehr sensibel, weil wir beide wissen, wie viel der andere zu tun hat. Wir haben natürlich Kontakt, haben aber nicht jeden Tag drei Online-Meetings. Wir sind im Austausch, haben es diese Woche aber etwas zurückgefahren.»
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