Gifhorn (dpa/lni) –
Nach dem Fund von großen Mengen Rauschgift und mehr als 100.000 Euro Falschgeld in einer ehemaligen Gaststätte im Landkreis Gifhorn ist gegen einen 27 Jahre alten Mann Untersuchungshaft erlassen worden. Gegen ihn und seinen 25 Jahre alten Bruder wird ermittelt, nachdem ein anonymer Hinweis eingegangen war, hieß es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hildesheim und der Polizei in Gifhorn.
Beide Männer stehen demzufolge im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Im März habe es Hinweise auf eine Fahrt des 27-Jährigen gegeben, bei welcher dieser Drogen beschafft haben soll. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung des früheren Gaststättengeländes am 19. März fanden die Beamten unter anderem mehr als 16 Kilogramm Marihuana, Kokain, das Falschgeld und eine Indoorplantage mit mehr als 80 Pflanzen Cannabis.
An den Wohnanschriften der beiden Männer seien weitere Beweismittel sichergestellt worden, hieß es. Der 25-Jährige wurde laut Polizei zunächst an seiner Arbeitsstätte festgenommen, aber später nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder freigelassen.
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