Mönchengladbach (dpa) –
Trainer Eugen Polanski zweifelt nicht am Charakter seiner Mannschaft, obwohl sich Borussia Mönchengladbach beim 1:5 in Hoffenheim zum wiederholten Male eine blamable erste Halbzeit erlaubt hatte. «Wir haben die starken Charaktere», sagte Polanski auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in der Fußball-Bundesliga am Samstag beim Hamburger SV (15.30 Uhr/Sky).
«Ich habe das Gefühl, dass die Jungs ins Denken gekommen sind», sagte Polanski über die Reaktion der Mannschaft und seine eigenen Erwartungen an einen deutlich mutigeren Auftritt am Samstag. Der HSV ist seit vier Heimspielen gegen Teams wie Dortmund, Stuttgart, Bremen und Frankfurt ungeschlagen.
Mit den verletzten Stürmern Tim Kleindienst, Robin Hack und Nathan Ngoumou fehlen den Gladbachern weiterhin drei Offensivspieler. Der erkrankte Ersatztorwart Jonas Omlin ist wieder gesund und könnte in den Kader zurückkehren. Neuzugang Kota Takai, ein von Tottenham Hotspur ausgeliehener Innenverteidiger, ist laut Polanski ein Kandidat für die Startelf.
«Schluss damit»
Die 1:5-Klatsche bei der TSG 1899 Hoffenheim war für Gladbach die dritte Niederlage binnen vier Ligaspielen und die höchste Niederlage für den neuen Cheftrainer Eugen Polanski. Nach dem Spiel hatte Polanski gesagt, nun sei «Schluss damit», Dinge schönzureden. Mit einer weiteren Niederlage in Hamburg wäre die Fortsetzung des Aufwärtstrends aus dem November gefährdet.
Schon 17 Gegentore in der ersten Halbzeit
Für einen Erfolg müssten die Borussen besser in die Partie starten als zuletzt in manchem verlorenen Spiel. In Hoffenheim gab es schon in der ersten Halbzeit vier Gegentore, zuvor hatte es gegen Wolfsburg vor der Pause drei sowie gegen Frankfurt sogar fünf Gegentreffer gegeben. Insgesamt kommt Gladbach bislang auf 17 Gegentore in der ersten Halbzeit und zwölf in der zweiten.
© dpa-infocom, dpa:260116-930-553724/1








