Niedersachsen bei Kaufkraft vorn dabei – Bremen weit hinten

Wie wohlhabend man ist, hängt nicht nur am Einkommen. (Symbolbild) Sven Hoppe/dpa
Wie wohlhabend man ist, hängt nicht nur am Einkommen. (Symbolbild) Sven Hoppe/dpa

Köln/Hannover/Bremen (dpa/lni) –

In einem bundesweiten Ranking zur durchschnittlichen Kaufkraft landet Niedersachsen auf Rang vier, Bremen belegt vor der Hauptstadt Berlin nur den vorletzten Platz. Das reale Einkommen – also dem um die regionalen Preise bereinigten regionalen Durchschnittseinkommen pro Jahr – gibt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für Niedersachsen mit 28.658 Euro pro Kopf an. Für Bremen liegt dieser Wert bei 26.094 Euro. 

Bei dem vergleichenden Blick auf die Bundesländer liegt Bayern in Sachen preisbereinigte regionale Kaufkraft mit 30.396 Euro an der Spitze. Hier trifft das höchste nominale Einkommen auf die dritthöchsten Preise. Mit Abstand auf dem letzten Platz der Skala liegt Berlin mit 24.656 Euro, wo die zweithöchsten Preise auf die zehnthöchsten Einkommen treffen. Besonders weit rutscht Hamburg ab, das zwar den dritten Platz beim nominalen Einkommen, aber auch die höchsten Preise hat.

Basis der Auswertung ist eine aufwendige Datensammlung des IW in Köln zu den regionalen Preisen in kreisfreien Städten, Kreisen sowie Stadt- und Landkreisen in Deutschland, die die Forscher mit Einkommensdaten des Statistischen Bundesamtes verknüpft haben. Beide beruhen auf Daten des Jahres 2023, weil vor allem für die Einkommen keine aktuelleren validen Zahlen vorliegen. Mit einer früheren Auswertung des IW Köln zum selben Thema sind die Daten nur eingeschränkt vergleichbar.

© dpa-infocom, dpa:260412-930-933085/1

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