Hamburg (dpa/lno) –
Das Zentrale Fundbüro Hamburg hat im vergangenen Jahr mehr als 42.000 Fundstücke registriert. Am häufigsten wurden Schlüssel, Geldbörsen und Handys verloren, wie das Bezirksamt Altona mitteilte. Die Rückgabequote liege für das Jahr 2025 bei 16 Prozent. Damit wurde jeder sechste registrierte Gegenstand den rechtmäßigen Besitzerinnen und Besitzern zurückgegeben.
Fast 7.000 Schlüssel und rund 5.500 Geldbeutel abgegeben
Neu im Fundbüro landeten demnach im vergangenen Jahr fast 7.000 Schlüssel, rund 5.500 Geldbeutel und etwa 4.400 Handys. Auf Platz vier und fünf der häufigsten Fundgegenstände folgten rund 2.100 Rucksäcke sowie fast 1.500 Beutel und Taschen. Im Jahr zuvor waren rund 43.000 Gegenstände registriert worden, darunter 6.300 Schlüssel, 5.400 Geldbeutel und 5.300 Handys.
Die mit Abstand meisten Gegenstände wurden im vergangenen Jahr in U- und S-Bahnen sowie Bussen verloren. So erreichten das Fundbüro den Angaben zufolge fast 25.000 Fundstücke über die Hamburger Hochbahn sowie gut 1.100 über die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH). Weitere rund 460 Gegenstände stammten aus Rufbussen des Unternehmens Moia.
Polizei brachte gut 17.000 Gegenstände ins Fundbüro
Gut 17.000 Fundstücke brachte die Polizei ins Fundbüro – einschließlich der Wasserschutzpolizei mit 120 Fundstücken. Ein weiterer großer Zulieferer mit fast 250 abgegebenen Fundsachen war den Angaben zufolge Bäderland Hamburg GmbH als Betreiberin zahlreicher Schwimmbäder.
Direkt im Briefkasten des Fundbüros wurden knapp 600 Fundstücke abgegeben. Persönlich in der Fundannahmestelle erschienen fast 160 Bürgerinnen und Bürger.
Verlustmeldung über Online-Portal
Das Bezirksamt wies darauf hin, dass der Verlust eines Gegenstands ganz einfach über ein Online-Portal gemeldet werden könne. «Die Verlustmeldung wird automatisch mit den Fundmeldungen abgeglichen und die Person erhält eine Rückmeldung per Mail», erklärte das Bezirksamt.
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