Luftwaffe trainiert am Lübecker Flughafen

Die Luftwaffe trainiert auf dem Flughafen Lübeck. (Symbolbild) Markus Scholz/dpa
Die Luftwaffe trainiert auf dem Flughafen Lübeck. (Symbolbild) Markus Scholz/dpa

Lübeck (dpa/lno) –

Kampfjets statt Passagiermaschinen: Vom 13. bis 17. April trainiert die Luftwaffe auf dem Lübecker Flughafen Starts und Landungen. «Die Übung – genannt „Dispersed Operations 2026“ – hat das Ziel, die Zusammenarbeit mit zivilen Einrichtungen zu stärken und die Verteidigungsfähigkeit im Bündnisfall realitätsnah zu üben», kündigte die Luftwaffe an. Den zivilen Flugbetrieb soll die Übung so wenig wie möglich einschränken – alle regulären Verbindungen würden wie geplant stattfinden, hieß es vom Flughafen.

Die Luftwaffe stützt sich Mitte April auf die zivile Infrastruktur des Flughafens. Aktuelle Konflikte zeigten, dass Streitkräfte flexibel agieren müssen, teilte die Luftwaffe mit. Übersetzen lässt «Dispersed Operations» sich etwa mit «Verteilte Operationen».

Fünf Maschinen

Zivile Flughäfen seien im Ernstfall wichtige Start- und Landeoptionen. Die Soldatinnen und Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 «Steinhoff» aus Laage in Mecklenburg-Vorpommern trainierten die Integration militärischer Abläufe in zivile Strukturen. Nach Angaben der Luftwaffe werden für die Übung vier Eurofighter sowie eine weitere Maschine als Reserve nach Lübeck verlegt. Geplant sei Starts und Landungen mindestens einmal pro Tag.

Auf den normalen Flugbetrieb soll die Übung so wenig wie möglich Auswirkungen haben. Nach Angaben einer Flughafensprecherin fliegt Ryanair von Lübeck aus mehrfach pro Woche nach Mallorca, London und Malaga. Ab Ende April starteten von Lübeck aus mehrfach pro Woche Maschinen der dänischen Airline DAT nach München. Alle Flüge würden wie geplant stattfinden, hieß es vom Airport.

© dpa-infocom, dpa:260402-930-899215/3

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