Lüneburg (dpa) –
Die Volleyballer der SVG Lüneburg stehen zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Endspiel des CEV-Pokals. Der deutsche Pokalsieger gewann nach dem 3:1 im Hinspiel auch das zweite Halbfinal-Duell gegen den belgischen Vertreter VC Greenyard Maaseik. Nach 142 Minuten Spielzeit hieß es in der mit 3.200 Zuschauern ausverkauften LKH-Arena 3:2 (27:25, 28:26, 23:25, 23:25, 16:14) für die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner.
Die Entscheidung war schon nach dem zweiten Satz gefallen, in dem der erst 18 Jahre alte Schwede Axel Enlund den entscheidenden Punkt markierte. Damit war klar, dass die Gäste die Hinspiel-Niederlage nicht mehr aufholen konnten. Hübner wechselte im dritten Satz komplett durch. So glich Maaseik zum 2:2 aus und hatte im Tiebreak sogar einen Matchball. Den wehrten die Gastgeber ab und feierten nach dem Ass von Christopher Byam den Sieg.
Erste Finalteilnahme endete 2024 mit zwei Niederlagen
Im Finale geht es am 15. und 22. April gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza. Die Italiener, die im Viertelfinale den aktuellen deutschen Meister BR Volleys aus Berlin ausgeschaltet hatten, setzten sich gegen den slowenischen Club ACH Volley Ljubljana durch. Die erste Partie findet in Lüneburg statt. Bei ihrer europäischen Endspiel-Premiere im Jahr 2024 hatten die «Lüne-Hünen» beide Spiele gegen den polnischen Vertreter Resovia Rzeszow mit 0:3 verloren.
Schon am Ostermontag (16.00 Uhr/Dyn) ist die SVG wieder im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft gefordert. Nach dem 3:0 in der ersten Begegnung reicht den Niedersachsen bei den WWK Volleys Herrsching ein weiterer Sieg zum Erreichen des Halbfinales.
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