Leiche an ICE-Trasse – Mann wollte zwischen Wagen mitfahren

Der Tote wurde Ende Dezember im Gleisbett entdeckt. (Symbolbild) Julian Stratenschulte/dpa
Der Tote wurde Ende Dezember im Gleisbett entdeckt. (Symbolbild) Julian Stratenschulte/dpa

Göttingen (dpa/lni) –

Nach dem Leichenfund an einer ICE-Strecke bei Göttingen haben die Ermittlungen zweifelsfrei einen Unfall ergeben. Nach Angaben der Polizei hatte der Verunglückte offenbar versucht, zwischen zwei Wagen auf einem in Richtung Kassel fahrenden ICE mitzufahren. Am Fundort fiel der 25-Jährige vermutlich aufgrund der hohen Geschwindigkeit vom Zug und prallte gegen einen Betonpfeiler und eine Warnbarke, wie es weiter hieß. Dabei sei er tödlich verletzt worden. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ergabdemnach einen massiven Aufprall als Todesursache.

Ein Bahnmitarbeiter hatte die Leiche Ende Dezember bei einer routinemäßigen Gleisbegehung gefunden. Der 25-Jährige wurde laut früheren Polizeiangaben anhand mitgeführter Papiere eindeutig identifiziert und stammt aus Hannover. Die Strecke wird sowohl von ICE-Zügen als auch vom Güterverkehr genutzt.

© dpa-infocom, dpa:260107-930-508587/1

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