Grundschule verwüstet – Tatverdächtige sind zwei Kinder

In Hannover wird eine Grundschule verwüstet: Die Polizei ermittelt die mutmaßlichen Täter – zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren. (Symbolbild) Michael Brandt/dpa
In Hannover wird eine Grundschule verwüstet: Die Polizei ermittelt die mutmaßlichen Täter – zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren. (Symbolbild) Michael Brandt/dpa

Hannover (dpa/lni) –

Nach der Verwüstung einer Grundschule in Hannover hat die Polizei zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren als mutmaßliche Täter ermittelt. Die beiden Kinder seien strafunmündig, die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung seien abgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher. Die Akte sei an die Staatsanwaltschaft Hannover übersandt worden. Weitere Tatverdächtige gebe es nicht. Schätzungen zufolge liege der angerichtete Schaden in mittlerer fünfstelliger Höhe. Zuvor hatte die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» berichtet.

Dem Bericht zufolge sollen die beiden Jungen am Ostermontag in der Grundschule Stühle und Tische zertrümmert, Schulschränke beschädigt, Geschirr auf den Boden geworfen, Waschbecken und Toiletten verstopft, Feuerlöschschaum verteilt, einen Flügel zerstört und die Turnhalle geflutet haben.

Hinweise darauf, dass es bei den Verwüstungen um eine sogenannte Social-Media-Challenge ging, lägen «nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht in belastbarer Form vor», sagte der Polizeisprecher. In sozialen Netzwerken kursierende Inhalte seien überprüft worden, andere Hinweise seien aber maßgeblich für den Ermittlungserfolg gewesen. Details nannte er nicht.

© dpa-infocom, dpa:260507-930-48821/1

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