Kiel (dpa/lno) –
In Schleswig-Holstein hat Glätte in der Nacht zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Nach Angaben der Polizeileitstellen wurden landesweit insgesamt 90 Glätteunfälle gemeldet. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden, Verletzte gab es demnach kaum.
Auf der A1 musste in der Nacht ein Lastwagen geborgen werden. Der Lkw war zwischen den Anschlussstellen Bad Oldesloe und Bargteheide auf glatter Fahrbahn ins Rutschen geraten, kam zum Stehen und blockierte anschließend den mittleren sowie den rechten Fahrstreifen. Die Autobahn war in diesem Bereich zwischen etwa 2.00 und 4.00 Uhr gesperrt.
Auch auf der A7 in Richtung Norden kam es zu einem Unfall. In Höhe Schuby kollidierten drei Fahrzeuge miteinander. Nach bisherigen Erkenntnissen rutschte ein Pkw aufgrund von Glätte und offenbar überhöhter Geschwindigkeit gegen die Mittelschutzleitplanke und prallte anschließend mit zwei weiteren Fahrzeugen zusammen.
Ein Mensch wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle war zwischen 22.15 Uhr und Mitternacht gesperrt. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Polizei und Rettungsdienste appellierten erneut an Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen.
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