Neustadt (dpa/lni) –
Auf dem zugefrorenen Steinhuder Meer ist einem Bericht zufolge ein Mann ums Leben gekommen, der einen verunglückten Eissegler retten wollte. Wie die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» schreibt, war der Eissegler am Sonntagnachmittag auf dem Weg nach Mardorf teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant habe ihm zu Hilfe kommen wollen, auf dem Weg über das Eis aber einen Herzinfarkt erlitten. Der Mann sei zunächst medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht worden, später jedoch gestorben. Der Eissegler sei unverletzt geblieben.
Die Polizei Hannover bestätigte, dass eine Person krankheitsbedingt auf dem Steinhuder Meer zusammengebrochen und gestorben sei. Ins Eis eingebrochen sei die Person nicht. Nähere Angaben machte die Polizei auf Nachfrage heute Abend nicht. Dem Bericht zufolge waren ein Rettungshubschrauber sowie ein Luftkissenboot der Feuerwehr Steinhude im Einsatz.
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