Hamburg (dpa/lno) –
Die Anmeldezahlen für die 5. Klassen in Hamburg sind erneut gestiegen. Mehr als 17.400 Schülerinnen und Schüler haben sich fürs kommende Schuljahr angemeldet. Das sind 364 mehr als im Jahr davor, teilte die Schulbehörde mit. Dabei sind die Anmeldungen an den Stadtteilschulen und den Gymnasien insgesamt etwa gleich hoch. «Es freut mich sehr, dass erneut Stadtteilschulen und Gymnasien bei den Anmeldungen für Klasse 5 gleichauf liegen. Das Zwei-Säulen-Modell erweist sich 15 Jahre nach Gründung der Stadtteilschulen als sehr stabil», sagte Bildungssenatorin Ksenija Bekeris (SPD).
Für die 5. Klassen der 67 Gymnasien meldeten sich 8.689 Schülerinnen und Schüler an. Das ist etwa die Hälfte aller Anmeldungen, 234 mehr als im Vorjahr (2025: 8.455). Für die 5. Klassen der Stadtteilschulen haben sich 8.543 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Für die 5. Klassen der vier sechsjährigen Grundschulen in Hamburg entschieden sich 198 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt standen 137 staatliche weiterführende Schulen zur Wahl.
Ausgeglichenes Ergebnis auch in den Bezirken
Das eher ausgeglichene Ergebnis der Anmelderunde spiegele sich auch in den Bezirken wider, sei aber je nach Region sehr unterschiedlich. So haben sich etwa zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler aus Hamburg-Mitte (66,5 Prozent) bei einer Stadtteilschule angemeldet. Auch in den Bezirken Hamburg-Nord (58,1 Prozent), Harburg (56,7 Prozent) und Bergedorf (50,2 Prozent) hat sich die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler für eine Stadtteilschule entschieden. Dagegen führt das Gymnasium in den Bezirken Eimsbüttel (60 Prozent), Wandsbek (58,5 Prozent) und Altona (54,5 Prozent).
Die in Hamburg am meisten angewählte Schule ist in diesem Jahr die Heinrich-Hertz-Schule, dicht gefolgt von der Julius-Leber-Schule (Schnelsen). Als erste Gymnasien in dieser Reihenfolge folgen dann das Gymnasium Ohmoor (Niendorf) und das Gymnasium Rahlstedt.
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