Kiel (dpa/lno) –
Die Bethlehem-Kirche in Kiel ist eins von 16 Denkmälern, die dieses Jahr von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Schleswig-Holstein gefördert werden. Insgesamt will die Stiftung 570.000 Euro in dem Bundesland investieren. Damit hat sich die Förderung im Vergleich zum vergangenem um hunderttausend Euro erhöht.
Was die Kirche in Kiel besonders macht, ist die «falsche» Ausrichtung nach Westen und ihre einfache Bauweise – sie war 1875 von der preußischen Marinebehörde als provisorische Garnisonskirche gebaut worden. Eindrücklich ist auch die Holzverschachtelung des Gebäudes, welche der Kirche den Spitznamen «Religionsschuppen» beschert hat.
Kommission entscheidet über die Gelder
Welche Denkmäler von der Stiftung gefördert werden, wird bei einer Tagung der ehrenamtlich wirkenden Wissenschaftlichen Kommission der Stiftung entschieden. Dabei wird der Vorstand der Stiftung von fünf Fachleuten aus den Bereichen Denkmalpflege und Kunstwissenschaften beraten. Deutschlandweit soll in 408 Denkmäler investiert werden.
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