Meeresmuseum nicht in Wal-Rettungspläne einbezogen

Der Wal ist vor der Ostsee-Insel Poel gestrandet. Bernd Wüstneck/dpa
Der Wal ist vor der Ostsee-Insel Poel gestrandet. Bernd Wüstneck/dpa

Stralsund (dpa) –

Das Deutsche Meeresmuseum war nach eigenen Angaben nicht in das neue Konzept zur Rettung des vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Wals eingebunden. «Das Deutsche Meeresmuseum teilt mit, dass es nicht in die Vorbereitungen der aktuell geplanten Lebendbergung des Buckelwals vor Poel einbezogen wurde», hieß es in einem Statement des in der Hansestadt Stralsund beheimateten Museums.

Auch das gesamte Konzept liege dem Museum nicht vor. «Die Fachleute erfuhren davon aus der Pressekonferenz», teilte die Einrichtung nach dem Auftritt von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) vor der Presse am Nachmittag mit.

Am Wochenende hatte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, Zweifel an einer Lebendrettung geäußert. Dazu seien der Wasserstand zu niedrig und die Kräfte des Wals zu gering. «Eine neue Lagebewertung gibt es seitens der Stiftung Deutsches Meeresmuseum nicht», hieß es in der Mitteilung.

© dpa-infocom, dpa:260415-930-949512/1

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