Hamburger Dokumentarfilmwoche mit mehreren Weltpremieren

Fast eine Woche lang Dokus, Dokus, Dokus. In Hamburg ist Dokumentarfilmwoche. (Archivbild) Christian Charisius/dpa
Fast eine Woche lang Dokus, Dokus, Dokus. In Hamburg ist Dokumentarfilmwoche. (Archivbild) Christian Charisius/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

Sie sind ganz nah dran und zeigen Bilder und Emotionen aus ganz vielen Winkeln der Welt: Dokumentarfilmerinnen und -filmer aus gut einem Dutzend verschiedenen Ländern stellen in dieser Woche in Hamburg ihre Werke vor. Rund 50 Filme und Veranstaltungen wird es im Rahmen der 23. Dokumentarfilmwoche in Hamburg geben, wie die Macher mitteilten. Darunter sind fünf Welt- und mehrere Deutschlandpremieren. In den vier Festivalkinos werden die Dokumentarfilmenden im Anschluss an die Filme dem Publikum Rede und Antwort stehen. 

 80-jähriger Japaner Hara Kazuo mit Retrospektive dabei

Im Fokus des Festivals steht in diesem Jahr zudem der japanische Filmemacher Hara Kazuo. Er gelte als einer der prägnantesten dokumentarischen Filmemacher seines Landes mit singulärer künstlerischer Handschrift, hieß es dazu. «Es ist die erste Retrospektive Kazuos in Deutschland.» Der 80-Jährige werde während des gesamten Festivals anwesend sein und auch eine Masterclass anbieten. 

Die Dokumentarfilmwoche Hamburg gilt als wichtiger Treffpunkt der deutschen Dokumentarfilmszene und bietet Filmschaffenden, Branchenvertreterinnen und -vertretern sowie dem interessierten Publikum eine gemeinsame Plattform. Festivalorte sind die fux eg in Altona sowie das Metropolis Kino, das 3001 und das B-Movie. Das Festival geht bis zum 19. April.

Eröffnungsfilm dreht sich um Frauen im Iran

Der Eröffnungsfilm des Festivals am Dienstag (19.30 Uhr) ist die Doku «The Vanishing Point» von Regisseurin Bani Khoshnoudi, die sich um den Widerstand der Frauen im Iran dreht. Zu dem Thema ist auch die Vorstellung des Buches «Monument Zero» zur Kontinuität feministischer Widerstandskämpfe im Iran geplant. In der Sektion «dokland hamburg» stehen in diesem Jahr Arbeiten von weiblichen Filmemacherinnen im Fokus.

© dpa-infocom, dpa:260413-930-937877/1

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