23-Jähriger im Streit verletzt: Tatverdächtiger festgenommen

Die Polizei hat einen Tatverdächtigen am Harburger Bahnhof festgenommen. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa
Die Polizei hat einen Tatverdächtigen am Harburger Bahnhof festgenommen. (Symbolbild) Hendrik Schmidt/dpa

Hamburg-Harburg (dpa/lno) –

Ein Mann schwebt nach einem Messerangriff im Hamburger Bezirk Harburg in Lebensgefahr. Der 23-Jährige war ersten Erkenntnissen zufolge am Mittag in seiner Wohnung mit einem 27-Jährigen aus bislang unbekannter Ursache in Streit geraten, wie die Polizei mitteilte. Dabei habe der 27-Jährige ihn mit mehreren Messerstichen schwer verletzt und sei danach geflüchtet. Rettungskräfte brachten den Verletzten ins Krankenhaus.

Verdächtiger soll in U-Haft

Bei der Fahndung nach dem Verdächtigen waren demnach rund ein Dutzend Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Beamte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen schließlich am Bahnhof Harburg vorläufig fest. Er war laut Polizei leicht verletzt und kam ebenfalls ins Krankenhaus. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen soll der Mann in Untersuchungshaft kommen, hieß es.

Bei der Festnahme seien zwei Messer sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Nachmittag. Ob es sich dabei um Tatwaffen handele, sei noch unklar. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» berichtet.

Mordkommission ermittelt

Angehörige sowie Zeuginnen und Zeugen wurden der Polizei zufolge durch ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) psychosozial betreut. Der Kriminaldauerdienst sei im Einsatz gewesen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft habe die Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

© dpa-infocom, dpa:260403-930-903855/3

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