Kiel (dpa/lno) –
Die Landeshauptstadt Kiel hat drei Waffenverbotszonen eingerichtet. Die ab Samstag geltende Regelung ist nach Angaben von Stadt und Polizei eine Reaktion auf eine vergleichsweise hohe Anzahl von Rohheitsdelikten mit Messern und anderen Waffen. Die Waffenverbotszonen sind mit Schildern gekennzeichnet.
Sie befinden sich im Stadtteil Gaarden im Bereich vom Vinetaplatz bis zur Grundschule, rund um den Hauptbahnhof sowie im Kieler Rotlichtviertel im Bereich des Walls und der Flämischen Straße. Auch die Hörnbrücke, die Gaarden mit dem Hauptbahnhof verbindet, gehört zur Waffenverbotszone.
Ordnungsbehörden und Polizei können innerhalb dieser Zonen anlassunabhängig Menschen nach Waffen durchsuchen. «Mit den Waffenverbotszonen setzen wir ein klares Signal für mehr Sicherheit an besonders sensiblen Orten. Gemeinsam mit der Polizei sorgen wir dafür, dass die Regeln konsequent eingehalten werden», teilte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD), mit.
Verstöße gegen das Waffenverbot sind eine Ordnungswidrigkeit und können mit einem Bußgeld geahndet werden. Waffen und Messer, die verbotenerweise geführt werden, können eingezogen werden, wenn sie bei Kontrollen festgestellt werden.
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