Hamburg (dpa) –
Autofahrer müssen sich am Elbtunnel am Morgen auf Verzögerungen einstellen. Zwar soll der Verkehr gegen 5.00 Uhr nach einer Vollsperrung wieder freigegeben werden, doch dann soll bereits ein weiterer Warnstreik bei der Autobahn GmbH des Bundes begonnen haben, der erneut auch den Elbtunnel betrifft. «Wir rechnen damit, dass wir gerade in den Morgenstunden Schwierigkeiten haben werden», sagte ein Sprecher der Autobahn GmbH der Deutschen Presse-Agentur.
Durch den Warnstreik werde pro Fahrtrichtung ein Fahrstreifen weniger zur Verfügung stehen, sagte der Sprecher. Statt drei stehen dann streikbedingt nur zwei Spuren für den Verkehr zur Verfügung. «Für Autofahrer ist das schon ärgerlich, dass es nach der Sperrung am Montag zu weiteren Einschränkungen kommt», sagte der Sprecher.
Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi soll die Arbeit bis Dienstag um 6.00 Uhr ruhen. Durch die Vollsperrung der A7 seit Freitag ist der Verkehr auf der A7 damit voraussichtlich über 96 Stunden beeinträchtigt. Nach früheren Angaben von Verdi müssen die Spuren gesperrt werden, weil sich Beschäftigte der Tunnelbetriebszentrale am Warnstreik beteiligten. Diese überwachen den Verkehr.
Weiterer Warnstreik
Erst am Freitag hatte ein 24-stündiger Warnstreik bei der Autobahn GmbH zu zähfließendem Verkehr im Elbtunnel geführt. Auch nördlich und südlich des Hamburger Tunnels stockte der Verkehr auf der A7 nach früheren Angaben der Verkehrsleitzentrale. Im Stadtgebiet waren zeitweise Straßen verstopft. Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte Verdi. Verdi und der Beamtenbund verhandeln mit der Autobahn GmbH über die Bezahlung der Beschäftigten.
Die Gewerkschaften fordern, dass die Beschäftigten mindestens 300 Euro mehr im Monat als bislang bekommen. Die Verhandlungen sollen in einer dritten Runde am Mittwoch und Donnerstag in Berlin fortgesetzt werden.
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