Hannover (dpa/lni) –
Die Tage in Sorge um das wohl bekannteste Storchenpaar des Landes sind vorbei: Vier Tage nach Fridolin kehrte auch seine langjährige Partnerin Mai an den Brutstandort in Leiferde im Landkreis Gifhorn zurück. Die Mitarbeitenden und Storchenfreunde hatten sich vor allem wegen der Vogelgrippe Sorgen um die Tiere gemacht, wie das Nabu-Artenschutzzentrum mitteilte.
«Als Mai auf dem Nest eintraf, wurde sie von Fridolin mit einem kurzen, aber deutlichen Geklapper begrüßt», beschrieb Bärbel Rogoschik vom Artenschutzzentrum. Beide standen dann ihr zufolge im eisigen Ostwind, stocherten zwischen den Ästen und zeigten bereits erste Paarungsversuche. «Offenbar trotzten sie den winterlichen Temperaturen mit gewohnter Routine», sagte Rogoschik.
Im vergangenen Winter hatten nach Nabu-Angaben zahlreiche Ausbrüche der Vogelgrippe in Spanien, wo viele niedersächsische Weißstörche überwintern, hunderte Tiere das Leben gekostet. Umso größer sei nun die Erleichterung. «Es tut gut, beide wieder wohlbehalten auf dem Nest zu sehen», sagte Rogoschik. Der Alltag der Tiere lässt sich über eine Webcam im Netz live verfolgen.
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