VfL Wolfsburg erreicht Champions-League-Viertelfinale

Wolfsburger Jubel: Torschützin Vivien Endemann und ihre Teamkollegin Lineth Beerensteyn (l) feiern den Treffer zum 1:0 bei Juventus Turin. Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Press Wire/dpa
Wolfsburger Jubel: Torschützin Vivien Endemann und ihre Teamkollegin Lineth Beerensteyn (l) feiern den Treffer zum 1:0 bei Juventus Turin. Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

Turin (dpa) –

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben das Viertelfinale der Champions League erreicht. Der Tabellenzweite der Bundesliga gewann das Playoff-Rückspiel beim italienischen Meister Juventus Turin mit 2:0 (1:0). Die Tore schossen Vivien Endemann in der 18. Minute und Cora Zicai in der Nachspielzeit (90.+6). In der ersten Partie hatten die «Wölfinnen» im eigenen Stadion nach einem 0:2-Rückstand noch 2:2 gespielt.

Im Viertelfinale am 24./25. März und 2. April kommt es nun zu einem Champions-League-Klassiker gegen den Rekordsieger Olympique Lyon. Viermal standen sich Wolfsburg und die Französinnen von 2013 bis 2020 im Finale gegenüber.

FC Bayern trifft auf Ex-Stürmerin Schüller

Auch der Gegner des FC Bayern steht fest. Die Münchnerinnen treffen am 24./25. März und 1. April auf Manchester United um Ex-Bayern-Stürmerin Lea Schüller. Der englische Top-Club setzte sich in den Playoffs klar gegen Atlético Madrid durch (3:0/2:0). Der deutsche Meister, der das Rückspiel in der Allianz-Arena austrägt, hatte sich direkt für das Viertelfinale qualifiziert.

Popp fehlt, Endemann trifft mit erster Chance

Im Juventus-Stadion fing der VfL die krankheitsbedingten Ausfälle von Co-Kapitänin Alexandra Popp und Nationalspielerin Lena Lattwein zunächst problemlos auf. Die Turinerinnen begannen zwar stark. Doch dann nutzte Endemann nach einem schönen Konter die erste Chance zur Führung.

Nach der Pause spielte nur noch Juventus. Ana Capeta traf per Fallrückzieher die Latte (56.), Wolfsburgs Torhüterin Stina Johannes parierte zwei Großchancen von Amalie Vangsgaard (69.) und Paulina Krumbiegel (86.). Der VfL überstand den Turiner Dauerdruck jedoch und tritt am Sonntag (16.20 Uhr/ZDF und MagentaSport) mit neuem Selbstvertrauen beim FC Bayern München im Bundesliga-Spitzenspiel an.

© dpa-infocom, dpa:260219-930-710520/2

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