Studie prüft Neubetrieb der Bahnstrecke Neumünster-Ascheberg

Bis Mitte der 1980er-Jahre diente die Bahnstrecke dem Personenverkehr. (Symbolbild) Christian Charisius/dpa
Bis Mitte der 1980er-Jahre diente die Bahnstrecke dem Personenverkehr. (Symbolbild) Christian Charisius/dpa

Kiel/Ascheberg (dpa/lno) –

Im Auftrag des Landes prüft der Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein, ob die Bahnstrecke zwischen Neumünster und Ascheberg (Kreis Plön) reaktiviert werden kann. Laut dem Verkehrsverbund Nah.Sh wurde die 26 Kilometer lange Trasse im Juli 1995 stillgelegt. Bis Mitte der 1980er-Jahre diente sie dem Personenverkehr, danach dem Güterverkehr.

Die Studie soll klären, welcher Infrastrukturausbau mit welchem Zugangebot wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar ist und welche Kosten anfallen. Außerdem soll sie das Fahrgastpotenzial abschätzen. Den Auftrag haben der Kreis Plön, die Stadt Neumünster und Nah.Sh gemeinsam erteilt – sie tragen die Kosten zusammen. In rund einem Jahr sollen Ergebnisse vorliegen.

«Die Machbarkeitsstudie ist ein wichtiger Schritt, um realistisch zu prüfen, ob sich die Bahnstrecke zwischen Neumünster und Ascheberg reaktivieren lässt», sagte Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel (parteilos). Noch fehle jedoch eine gesicherte Finanzierung für das Projekt. Dennoch könnte die Reaktivierung langfristig sinnvoll zur regionalen Mobilitätsentwicklung beitragen.

© dpa-infocom, dpa:260220-930-711902/1

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