Kiel (dpa/lno) –
Mit einer Kampagne in sozialen Medien wollen Politiker, Institutionen und Prominente bei den Bürgern in Schleswig-Holstein für aktiven Bevölkerungsschutz werben. «Für Krisensituationen ist es wichtig, dass wir alle uns mindestens 72 Stunden selbst versorgen können», sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bei der Vorstellung der Kampagne «kommklar_sh».
Der Krieg in der Ukraine bleibe die größte Bedrohung der Sicherheit. Aber auch der mehrtägige Stromausfall in Berlin im Januar habe gezeigt, wie verwundbar die kritische Infrastruktur sei und wie groß die Notwendigkeit, dass jeder einzelne Vorsorge für Krisen leiste. «Ich bin mir sicher: Schleswig-Holstein kommt in jeder Lage klar, weil wir unsere Pläne gemeinsam konsequent und unaufgeregt umsetzen.»
Kommklar_sh
Die neue Kampagne informiert auf den Portalen Instagram, Facebook und TikTok, im Internet sowie auf Anzeige- und Werbetafeln über den Bevölkerungsschutz. Mehr als 30 Institutionen und Verbände beteiligen sich bereits an der Kampagne, darunter auch die Schwimmerin und Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn.
Bereits vor einem Jahr hatte die Landesregierung eine Taskforce für zivile Verteidigung beschlossen. Sie soll die Bundeswehr bei der Umsetzung des Operationsplans Deutschland in Schleswig-Holstein unterstützen. Dabei geht es um die Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen, den Zivilschutz, die Versorgung der Bevölkerung und die Unterstützung der Streitkräfte.
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