Kiel (dpa/lno) –
Die Feuerwehr hat während des Wintersturms «Elli» vielerorts weniger zu tun gehabt als erwartet. Eine flächendeckende Krisenlage sei ausgeblieben, teilte der Landesfeuerwehrverband mit. In vielen Regionen sei der Unwettertag deutlich ruhiger verlaufen als zunächst befürchtet.
Feuerwehr lobt die Bevölkerung für Vorsicht
Ein wesentlicher Grund dafür sei, dass die Bevölkerung die Warnungen vorab ernst genommen habe. «Man hat deutlich gemerkt, dass die Menschen zu Hause geblieben sind», teilte die für Nordfriesland, Flensburg und Schleswig-Flensburg zuständige Leitstelle Nord mit.
Im Bereich der Leitstelle Mitte (Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön) verlief die Lage insgesamt eher ruhig. Im Hafen in Eckernförde gerieten zwei rund 24 Meter lange Schiffe in Schwierigkeiten, nachdem sich eines losgerissen und gegen das andere gedrückt hatte. Durch das Lenzen der Schiffe konnte jedoch ein Sinken verhindert werden. Für die Kreise Ostholstein, Stormarn und Herzogtum Lauenburg meldete die Leitstelle Süd ebenfalls eine entspannte Einsatzlage. Auch aus Lübeck und Neumünster wurden keine besonderen Schadenslagen gemeldet.
Deutlicher Anstieg der Einsätze im Südwesten
Am stärksten gefordert waren die Feuerwehren und Hilfsorganisationen den Angaben zufolge im Bereich der Leitstelle West (Kreise Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und Segeberg). Dort kam es vor allem durch Schneeverwehungen, Glätte und Schneelasten zu einem deutlichen Anstieg der Einsätze.
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