Hamburg (dpa/lno) –
Ein Brand in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus im Hamburger Karolinenviertel hat in der Nacht einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, brach das Feuer gegen 2.30 Uhr im zweiten Obergeschoss des Gebäudes in der Glashüttenstraße aus.
Wegen der starken Rauchentwicklung mussten im Einsatzverlauf mehrere angrenzende Wohnhäuser vorübergehend evakuiert werden. Die Wohnungen selbst blieben unversehrt, waren jedoch zeitweise stark verraucht. Inzwischen können die betroffenen Anwohner nach und nach in ihre Wohnungen zurückkehren.
Am frühen Morgen waren noch rund 45 Einsatzkräfte mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Das Feuer sei gelöscht, die Arbeiten dauerten wegen der engen Bebauung in dem Viertel jedoch an.
Ein Helfer der Freiwilligen Feuerwehr wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar.
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