Fegebank nennt Reiches Energiewende-Pläne falsches Signal

Für Hamburgs Umweltsenatorin senden die Pläne der Bundeswirtschaftsministerin zur Energiewende das falsche Signal. (Archivbild)   Gregor Fischer/dpa
Für Hamburgs Umweltsenatorin senden die Pläne der Bundeswirtschaftsministerin zur Energiewende das falsche Signal. (Archivbild) Gregor Fischer/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank sieht in den Energiewende-Plänen der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ein falsches Signal für den Wirtschaftsstandort. «Wind- und Solarstrom sind heute die günstigsten und zukunftsfähigsten Energiequellen, die wir haben», sagte die Grünen-Politikerin. «Wer sie jetzt ausbremst, hält die Strompreise fahrlässig hoch und verhindert Investitionen.»

Beim Gebäudeenergiegesetz sehe man, wie wichtig Verlässlichkeit sei. «Die Wärmepumpe entwickelt sich vom Ladenhüter zum Erfolgsmodell, und das Handwerk profitiert von vollen Auftragsbüchern», sagte die Senatorin. «Das ist Klimaschutz, der Wertschöpfung direkt vor Ort schafft.»

Umweltsenatorin warnt vor Blockade-Plänen

Dieser Schwung dürfen nicht «durch neue Blockade-Pläne» gefährdet werden. «Neue Hürden bei Solar- und Windenergie lösen keine Probleme und bauen erst recht keine Netzengpässe ab – das schaffen wir nur, indem wir die Infrastruktur endlich konsequent ausbauen», mahnte Fegebank.

Reiche will den Zubau von Wind- und Solaranlagen besser mit dem Netzausbau synchronisieren und Kosten senken. Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Gesetzentwurf hervor.

© dpa-infocom, dpa:260210-930-667807/1

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