Hamburg (dpa/lno) –
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz liegen in Hamburg laut Innenbehörde keine Gefährdungshinweise vor. Das teilte der Sprecher der Innenbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Polizei bewerte die Sicherheitslage fortwährend und passe Maßnahmen an.
«In diese Lagebeurteilung fließen auch die Ereignisse in Berlin ein», teilte der Behördensprecher mit. Sie zeigten deutlich, dass es wichtig sei, wachsam zu sein und Hinweise und Beobachtungen der Polizei zu melden.
Zunächst 45.000 Haushalte waren in Berlin betroffen
In Berlin hat ein Brandanschlag an Kabeln zu einem Stromausfall im Südwesten der Stadt geführt. Der Ausfall dauerte seit Samstagmorgen an. Zunächst waren 45.000 Haushalte betroffen. Davon erhielten den Angaben nach rund 15.000 bis Sonntagabend wieder Energie.
Nach Einschätzung der Bundesregierung ist noch nicht sicher, wer hinter dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz steckt. Eine linksextremistische Motivation sei «naheliegend», hieß es.
Hamburger Energienetze: Zentrale Anlagen sind geschützt
Das städtische Unternehmen Hamburger Energienetze, das Strom- und Gasleitungen unterhält, teilte mit, zentrale Anlagen seiner Infrastruktur seien umfassend geschützt. Das Unternehme verfüge über ein eigenes Schutzkonzept.
«Eine umfassende Absicherung aller Anlagen kommt dann an ihre Grenzen, wenn mit einem hohen Maß an krimineller Energie vorgegangen wird», hieß es weiter in einer Stellungnahme.
© dpa-infocom, dpa:260106-930-502664/1








